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Heidis Wanderclub wandert wieder

Ab 1. September sind wir wieder fuer euch da

Aufgrund der Corona-Situation werden wir Wanderungen nur mit Anmeldung vornehmen.
Derzeit gilt keine Reisewarnung auf den Kanaren.

Wir bieten individuelle Touren an. Was immer ihr wollt, wir machen es möglich!
Wir freuen uns auf Ihren Anruf!

Telefon: (+34) 922 38 95 10
Mobil: (+34) 671 22 44 78
wandern@heidis-wanderclub.de

Generelle Maskenpflicht auf den Kanaren

Seit 14. August gilt eine generelle Maskenpflicht auf den Kanaren innerhalb der Ortschaften sowohl im Freien, als auch in geschlossenen Räumen.  Sie gilt unabhängig davon, ob der Mindestabstand von 1,50 Metern eingehalten werden kann. In Bars und Restaurants darf die Maske abgenommen werden.
Beim wandern muessen wir den Mindestabstand von 1,50 Metern einhalten. In der Freien Natur sowie ausserhalb geschlossener Ortschaften gilt keine Maskenpflicht.

……einzigartig auf den Kanaren

 

Die Kanarische Regierung übernimmt zusammen mit der AXA-Versicherung ab sofort für alle Touristen, die auf die Inseln kommen, eine umfassende Reisekrankenversicherung.

In dieser – und das ist für Sie sicher besonders wichtig – ist auch die komplette Versorgung im Falle einer Infektion mit Covid19 inbegriffen:

» inklusive aller erforderlichen Behandlungen
» bei Quarantäne inklusive Hotelaufenthalt MIT Vollpension
» inklusive Rückflug per medizinischem Sonderflug
(falls anschließend erforderlich)
» gilt ab sofort für zunächst die kommenden zwölf Monate

Darum sind die Kanaren deutlich sicherer vor Covid19-Infektionen:

Im Laufe der Pandemie hatten die Kanarischen Inseln die geringste Anzahl an Corona-Infizierten – weltweit! 

Ein wichtiger Grund für die niedrigen Infektionsraten liegt auch in den klimatischen Verhältnissen der Inseln. Dank der Atlantischen Passatwinde kann sich über den Inseln keine Dunstglocke bilden. Damit werden „Ansteckungswolken“ durch Aerosole quasi auf natürlichem Weg reduziert. In diesem gesunden Klima ist es kein Wunder, dass sich so wenige Menschen auf unseren schönen Inseln infizieren.

Wenn Sie also vorhaben, wieder auf die Kanarischen Inseln zu reisen, dann ist jetzt die beste Gelegenheit. Sie finden bei uns bestes Urlaubswetter, höheren Coronaschutz (als z. B. in Deutschland) und nun mit der Absicherung der Kanarischen Regierung auch eine kostenfreie und umfassende EXTRA Reiseversicherung!

Wir freuen uns daher, wenn Sie Ihre Koffer packen und wir Sie bald schon hier auf den Kanarischen Inseln begrüßen dürfen.

Rufen Sie uns an und wir wandern mit Ihnen (+34)671 22 44 78 oder (+34)922 38 95 10.

 

Wir sind wieder fuer euch da…..

…..ab 1. September werden wir wieder unser Wanderprogramm durchziehen, wenn uns Corona nicht eines anderes  belehrt. 

Es freut mich sehr daß sich viele Touristen bei mir melden und mit mir wandern wollen, was wir auch gerne machen, obwohl wir keine Werbung schalten. Auch heute hatte ich wieder schöne kleine Gruppe, individuell und flexibel. Meldet euch einfach und wir sind fuer euch da (+34) 922389510 / (+34)671224478

 

 

 

 

 

 

Neue Tour: Barranco Valle Luis

Wer von Euch bereits die anspruchsvolle Masca Schlucht kennt und schätzt, wird diese Wanderung lieben, denn sie bietet ebenfalls eine sportliche Herausforderung. Knapp 1.000 Höhenmeter bergab verteilt auf abwechslungsreiche 10km lassen das Herz eines jeden gut trainierten Wanderers höher schlagen.
Kurz hinter dem Cruz del Carmen im Anaga Gebirge geht es los. Eine alte Straße, der Camino Viejo al Pico del Inglés, führt uns durch eine geheimnisvolle Enge, gleich einem hohen Tunnel ohne Dach. Links erhaschen wir immer wieder schöne Ausblicke auf das tiefer gelegene Anaga Gebirge in Richtung Afur. Schon bald lassen wir Afur wortwörtlich links liegen, als wie aus dem Nichts rechts ein schmaler Anstieg in den dunklen Lorbeerwald führt. Einige wenige Holzstufen erleichtern uns den kurzen aber steilen Aufstieg und wir vermuten, dies ist den vielen Wanderern geschuldet ….. dem ist nicht so, denn hier trifft man kaum auf Menschen. Selten haben wir einen schöneren Lorbeerwald gesehen, er scheint so unberührt. Die moosbehangenen Bäume ragen tief in den schmalen Weg hinein, verbinden sich oberhalb zu einem dichten, schattenspendenden Dach. Flechten und Baumpilze wechseln sich ab mit prächtigen Farnen, Aeonien und der kanarischen Glockenblume. Das Sonnenlicht verwöhnt uns mit wunderschönen Lichtspielen.
Fast hätten wir den kleinen Trampelpfad übersehen, der uns nach nur wenigen Metern bergauf einen atemberaubenden Fernblick auf das grüne Anaga Gebirge und das blaue Meer freigibt – ein idealer Rastplatz. Nach etwas mehr als 1 Stunde verlassen wir den Nebelwald und schnappen nach Luft, nicht der Anstrengung wegen, denn dieser Abschnitt war noch sehr moderat, sondern des Ausblicks wegen. Bizarre Felsformationen, tiefe, grüne Barrancos, nur wenige einsame Weiler verstreut in der grünen Landschaft und in der Ferne das blaue Meer – Gran Canaria zeichnet sich am Horizont ab, ebenso die Silhouette von Santa Cruz. Unser Blick schweift weiter zum 1914 fertiggestellten Staudamm, Embalse de Tahodio, sein Wasser schimmert in einem warmen Grünton. Die Zeiten, wo die hohe Staumauer große Wassermengen aufstaute, sind offenbar schon länger vorbei. Jetzt beginnt der sportive Abstieg und wir folgen uralten Pfaden, die uns wie im Rausch in unzähligen Kurven runtertragen. Pfade, die schon die Guanchen, die Ureinwohner Teneriffas, lange vor uns betreten haben. Magie und Wehmut liegen bei diesem Gedanken in der Luft. Ob der Guanchen Titel Mencey nun mit Fürst oder König übersetzt wird, Mencey Beneharo war der Herrscher über weite Teile des Anaga Gebietes und er verhielt sich durch ein Abkommen mit den Spaniern neutral, kämpfte nicht an der Seite des Menceys Bencomo und Anderer. Es hätte sowieso nur einen Aufschub bedeutet, der Sieg war den Spaniern gewiss.
Der nunmehr steile Weg bergab führt uns an nur sehr wenigen kleinen Weilern vorbei, die meisten scheinen verlassen zu sein.
Kaum vorzustellen dass die ersten Siedler selbst in diesem unwirtlichen Terrain Terrassenfelder errichteten, Land- und Viehwirtschaft betrieben. Doch verwitterte Steinmauern aufgegebener Terrassenfelder und viele Wasserleitungen sind stumme Zeugen.
Jedoch, mitten in der Einsamkeit der oberen Schlucht, die wunderschön aber auch menschenfeindlich erscheint, werden einige wenige Felder bestellt, sieht man Kuh und Pferd allein auf steilen Anhängen grasen, zwei Hunde bellen. Ein alter Mann erwidert freundlich aber auch verwirrt ob der Wanderer unseren Gruß. Was in aller Welt hält ihn hier? Ein einsames Leben weit weg von der Zivilisation, nicht nur sehr beschwerlich sondern auch sehr einfach. Wir wundern uns nur.
Die uns umgebende Natur hat sich mit dem Abstieg verändert. Kaktusfeigen, Agaven- und Kandelaber Wolfsmilchgewächse, Affodil und Baumschlingen prägen das Bild, es ist sonnig und sehr warm. Immer tiefer geht es nun in den Barranco, bis wir den Bachlauf erreichen, welcher sich tief in die Schlucht eingegraben hat. Die letzten Winter waren regenarm und so verwundert es nicht, dass der Bachlauf auch zum Ende der Regenzeit im März kaum fliessendes Wasser dafür aber immer wieder kleine Tümpel bietet. Tief und meistens sehr klar fallen sie uns sofort ins Auge, das Quaken der unzähligen Frösche ist unüberhörbar. Einmal unten angekommen, bleibt der Bachlauf nun stetig an unserer Seite, mehrfach überqueren wir ihn, problemlos, mangels Wasser …. und freuen uns schon jetzt darauf, wenn es beim nächsten Mal, nach etwas mehr Regen, vielleicht auch mal nasse Füsse geben wird.
Auf unserem teilweise steilen Pfad wechseln sich Fels- mit Lehmböden und alten Steinpflasterungen ab und sowohl Wanderstöcke als auch knöchelhohe Wanderschuhe bewähren sich hier bestens, gut gemacht!
Langsam wird der Barranco Valle Luis enger, die steilen Felsen kommen näher, eine letzte Querung des Bachlaufes, ein scharfe Biegung und dann sind ganz unerwartet die ersten kleinen Häuser in Sicht. ‚Unser‘ schöner Barranco Valle Luis geht unspektakulär über in den Barranco Tahodio. Für den Rest des Weges begehen wir einen Camino Real, einen alten königlichen Handelsweg, den die späteren Siedler ausbauten, denn verantwortlich zeichnen natürlich auch hier die Guanchen. Leider wurde der alte Handelsweg mittlerweile asphaltiert, aber ganz ehrlich, nach dem anspruchsvollen Gelände, das hinter uns liegt, freuen wir uns innerlich, etwas verschämt natürlich, über die leicht zu begehende ruhige Asphaltstraße.
Knapp 40 Minuten später liegt der östliche Hafen von Santa Cruz vor uns, Hochhäuser, der normale Lärm einer Großstadt, Busse, Taxen, Menschen. Gute 4 1/2 Stunden waren wir unterwegs und spüren nach 10km eine wohltuende und sehr befriedigende Erschöpfung. Die Zivilisation, an sich so vertraut, erschreckt uns fast ein bisschen.
Und plötzlich verstehen wir den alten Mann in dem abgelegenen Weiler oben am Barranco und ahnen, was ihn bewogen hat, dort zu bleiben.

Verfasser: Petra

Barranco del Infierno

Hallo zusammen,

wir haben uns entschieden nicht nur ueber Corona zu berichten, da habt ihr ja seriöse Quellen in Deutschland , sei`s jetzt das Robert-Koch-Institut, die Seite des Bundesministerium fuer Gesundheit oder Tagesthemen und Heute Journal.

Petra hat euch einen wunderschönen Bericht ueber ihren letzten Besuch im Barranco del Infierno geschrieben.

Habt viel Spaß beim Lesen!

 

Höllenschlucht lautet die Übersetzung für unsere heutige Wanderung und wir fragen uns voller Neugier, was Hölle und Schlucht wohl gemeinsam haben können.

Die reinen Fakten hören sich nicht gerade beängstigend an: ca. 6,5km, ca. 200 Höhenmeter, was nach einem leichten Spaziergang klingt, dennoch Schwierigkeitsgrad leicht – mittel. Das Highlight erwartet uns genau nach der Hälfte der Strecke: der einzige Wasserfall, der ganzjährig Wasser führt – und das im trockenen Süden!

Ein Obulus muss entrichtet werden und nur maximal 300 Wanderern pro Tag wird Eintritt gewährt. Bevor es losgeht, gibt es eine kurze Sicherheitseinweisung und einen Helm – der ist Pflicht!

Archäologische Funde belegen, dass schon die Ureinwohner Teneriffas, die Guanchen, in dieser Schlucht gelebt haben. Später, nach der Eroberung, folgten die spanischen Siedler und auch sie nutzten diese einzigartige Wasserquelle.
Wir wandern auf einem alten Hirtenweg, der mittlerweile sehr gut ausgebaut wurde und eine wunderschöne Aussicht in die vor uns liegende Schlucht freigibt. Rechts und links von uns ragen steile Felswände hoch bis auf 1.300m, unten in der Schlucht zeigt sich ein tief in die Landschaft gezogenes Flussbett, welches abhängig von der Regenmenge mal mehr, mal weniger Wasser führt.

Kleine Aussichtsplattformen mit mehrsprachigen Informationstafeln geben interessante Informationen zu Flora und Fauna aber unsere Blicke gleiten immer wieder zu den steilen Felswänden und hoch in den Himmel. Sehen wir da nicht etwa eine kleine Höhle auf der anderen Felswand, vielleicht eine noch unentdeckte Begräbnishöhle der Guanchen? Und der Kolkrabe, der plötzlich laut krächzend über uns kreist … für die Guanchen waren es Seelenvögel, in denen die Geister ihrer Ahnen Gestalt annahmen.

Vorbei geht es an verschiedenfarbigen Schichten in den Felswänden, Relikte unzähliger Vulkanausbrüche, alten Bienenkörben und Wasserleitungen. Große Kandelaber-Wolfsmilchgewächse, Aeonium und Oleanderblättrigen Kleinie dominieren diesen ersten, sehr sonnigen Abschnitt der Wanderung.

Immer tiefer dringen wir in die Höllenschlucht ein, die Felswände kommen langsam näher als wir das unten gelegene Flussbett errreichen. Ein kleiner idyllischer Platz ist wie gemacht für eine kurze Pause und das wissen offenbar auch die Felsenhühner. Ohne Scheu, fast aufdringlich, stehen diese wunderschönen Vögel, die nicht wirklich gute Flieger sind, bettelnd vor uns …. aber Füttern ist strengstens verboten. Danach ist bis zum Wasserfall keine Pause mehr erlaubt, es muss zügig gewandert werden. Warum? Die steilen Felswände sind mittlerweile bedrohlich nah gekommen und das ist vermutlich auch der Grund für den Namen Höllenschlucht: je tiefer man eindringt, desto unheimlicher und dennoch beeindruckend wirkt die Schlucht auf uns. Früher dachte man sicher, dass der Eingang zur Hölle gleich um die Ecke liegt. Nur selten kommt es zu Steinschlag, doch es passiert, in den vergangenen 15 Jahren leider zweimal mit tödlichem Ende – daher auch die Helmpflicht. Jetzt, unten beim schattigen Flussbett, wird es viel grüner um uns herum und immer wieder queren wir auf kleinen Holzbrücken den Bach, der Ende März mehr aus einem kleinen Rinnsal mit vereinzelnten Tümpeln, klarem Wasser und fröhlich quakenden Fröschen besteht. Wasserdost, Kastanienbäume und sogar einige wenige Glockenblumen säumen unseren Pfad durch die mittlerweile grüne Wildnis bis wir urplötzlich am Ende der engen Schlucht vor dem 80m hohen Wasserfall stehen. Der regenarme Winter 19/20 hat ihn leider etwas verkümmern lassen und dennoch, Wasser fällt stetig aus der Höhe hinab in einen kleinen See zu seinen Füssen, speist die kleinen Tümpel im Flussbett sowie Flora und Fauna. Ein kleines Wunder im trockenen Süden!
Auch hier ist der Aufenthalt nur sehr kurz erlaubt und wir machen uns schweren Herzens auf den Rückweg. Gerne hätten wir hier eine kurze Rast eingelegt aber der Rückweg ruft und schenkt uns neue Eindrücke. Obwohl wir den selben Weg wandern, ist das Erlebnis ein ganz anderes. Nun wandern wir aus der schattigen, engen Schlucht ins Licht, in Richtung Meer und oben angekommen, erblicken wir in der weiten Ferne Adeje.
Nach knapp 3 Stunden Wanderung meldet sich auch der Hunger. Gut dass es direkt am Eingang das Restaurant Otelo gibt. Deren Spezialität, Pollo al ajillo, sind der perfekte Abschluss für diese phantastische Wanderung!

1000 Dank…..

..….fuer all` eure aufmunternden Worte und eure Anteilnahme ueber e-mail, WhatsApp oder Telefon.

Es freut uns wirklich daß ihr so an uns denkt und so mit uns fuehlt – das ist echt unglaublich und motiviert uns zum durchhalten. 

Wir halten durch!

Auch ein ganz liebes Dankeschön an all` die Mitarbeiter im Gesundheitswesen, all` die Menschen die unsere Versorgung – seis Lebensmittel, Elektrizität, Wasser, Muellentsorgung – gewährleisten. Nicht zu vergessen unsere Polizisten und Militär, welche fuer Ordnung sorgen.

 

Coronavirus legt auch uns lahm

Wie Sie alle aus Presse, Funk und Fernsehen gehört haben, ist in ganz Spanien eine Ausgangssperre erteilt worden. Leere Straßen, Strände und Fußgängerzonen prägen das Bild.

Das ganze Team von Heidis-Wanderclub ist Gott-sei-Dank gesund und hält sich an die Ausgangssperre.

Wir hoffen, daß wir diese Situation, zum Wohle aller, so schnell wie möglich ueberwinden und wir bald wieder mit Ihnen ueber die Berge wandern können.

Sobald wir neue Erkentnisse haben, halten wir Sie  auf dem Laufenden.

Liebe Gruesse und bleiben Sie gesund,

Conny und Team

Abades

An der wunderschönen Küste von Arico im Südosten Teneriffas befindet sich ein geheimnisvoller Ort, den es vielleicht schon bald nicht mehr geben wird – wenn es nach dem Willen italienischer Investoren geht.

Während überall der 2. Weltkrieg tobte, hatte Teneriffa 1943 ganz andere Probleme. Eine Lepra-Epidemie mit 200 Lepratoten und Tausenden Erkrankten suchte Teneriffa heim! Damals warf man die Toten einfach bei Santa Cruz ins Meer aber es wurden immer mehr. Eine andere Lösung musste her. So begann man 1943 auf einem Hügel nah am Meer das sogenannte „Sanatorio de Abona“, ein Krankenhaus für Lepra Erkrankte, mit Kirche, Krematorium, Bungalows etc. zu bauen. Hier sollten alle Erkrankten der Insel zusammengeführt werden.

Über dem Areal thront eine Kirche mit übergroßem Kreuz im franco-typischen Stil. Unzählige Bungalows und grosszügig gestaltete Gebäude auf einem sehr weitläufigen Gelände zeugen davon, dass man hier die Unterbringung vieler Menschen plante.

Doch die Leprastation wurde nie fertiggestellt, der Fortschritt in der Medizin war schneller als die spanischen Bauherren. Es fand sich jedoch schon bald eine andere Nutzung für die Geisterstadt: das Militär erklärte das Gebiet zum militärischen Sperrbezirk und trainierte in den leeren Ruinen den Häuserkampf. Noch heute finden sich überall Einschusslöcher, nicht selten findet man noch Munitionsreste.

 

Irgendwann um das Jahr 2000 war auch damit Schluss und jetzt eroberten neugierige Besucher und Touristen das Areal. Uns fallen unzählige, sehr schöne Graffitis aber auch mahnende Bibeltexte ins Auge. Kunstwerken gleich lassen die Graffitis in Verbindung mit Architektur, karger Landschaft und blauem Meer das Herz eines jeden Hobby-Fotografens höher schlagen. Aber man trifft auch auf die unschöne Seite: leere Flaschen, Müll und Unrat. Ob hier wirkliche okkulte Rituale gefeiert und Hühner geopfert wurden, ist mehr als fraglich. Tatsache ist jedoch, dass diese Kulisse bereits TV Teams anlockte.

Etwas unheimliches und mystisches umgibt diesen Ort und dieses Gefühl verlässt uns erst, wenn man den direkt angrenzenden, erst 1986 gebauten Ort gleichen Namens betritt, 750 fast identische kleine Bungalows in Reih und Glied mit einigen Bars und Restaurants katapultieren uns sofort in eine andere Welt.

Geht es nach dem Willen der italienischen Investoren, dann verschwindet diese Geisterstadt schon bald und macht Platz für mehrere 5* Hotels mit insgesamt 3.000 Betten.

Es bleibt also nicht mehr viel Zeit für einen Besuch ….

 

 

Verfasser: Petra

Ein schrecklicher Sandsturm fegt über Teneriffa

Gestern abend, von Fuerteventura aus kommend, fegte ein Sandsturm, ausgelöst durch den Calima, über Teneriffa. Der Flugverkehr wurde lahmgelegt und die Karnevalsveranstaltungen mussten abgesagt werden. Der heiße Wind welcher  von der Sahara rüberweht, brachte enorm viel Sand mit und tauchte die Atmosphäre in ein orange-rotes, gespenstisches Licht.

Leider kam es auch zu Verwüstungen und selbst gut gewachsene Dragos haben es nicht überlebt.

 

 

 

 

 

 

                                                                            Der Sturm ist vorbei, das gespenstische Licht begleitet uns noch.

Mal schauen wie es morgen aussieht.